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GolfProfi (Basisspiel)

ab 10 Jahren
1-4 Personen

54,50 €

inkl. 19 % MwSt.

Spielidee

Eine vollständige Golfanlage mit 18 Löchern lädt zum Wettkampf ein. Jede Bahn führt im Idealfall vom Abschlag über den Fairway zum Loch auf dem Grün. Nicht immer fliegt der Ball die richtige Länge oder die gewünschte Richtung. Manchmal verirrt er sich in die Tücken des weiteren Untergrunds. Da gibt es Rough (schlechtgemähter Rasen), Bunker (Sandkuhlen), Gehölz und Wasserhindernisse, die dem Golfer immer wieder Probleme bereiten.

Der Anfänger muss mit 7 verschiedenen Schlägern (Würfeln) auskommen, um den Ball endlich einzulochen. Spiel um Spiel wird jedoch das Handicap verbessert und dadurch die Anzahl der verschiedenen Schläger bis auf 14 erhöht. Auch die Schlaglinie wird (mit Hilfe von Chips) immer sicherer, sodass schließlich dem Weg zum GolfProfi nichts mehr entgegen steht. So ganz nebenbei werden die Regeln dieses immer beliebter werdenden Sports leicht verständlich vermittelt. GolfProfi ist ein Muss für jeden Golfer, um die spielfreie Winterzeit nicht nutzlos verstreichen zu lassen.

Die Bestandteile:

Golfplatz mit 18 Bahnen
(Vor- und Rückseite des Spielplanes)
2 x 14 Golfschläger in unterschiedlichen Würfelformen
(4- bis 20-seitig) = 2 Satz Golfschläger
4 Golfbälle als Spielfiguren
+ je 2 Ersatzfiguren
1 Spielstein zur Kennzeichnung des Lochs auf dem Grün
+ 2 Ersatzfiguren
4 Richtungswürfel
36 Chips
2 Kunststoffboxen
1 Scoreblock mit 50 Blatt DIN A5

Regeln

Anleitung
Die kompletten Spielregeln können Sie hier in Ihrer Sprache herunterladen

Als Zusammenfassung finden Sie nachstehend die Rezension aus www.hall9000.de.

Jeder der Spieler erhält einen Ball und ein dazu passendes Abschlagstück (Tee) in seiner Farbe. Der Spielplan ist in farblich unterschiedliche Sechseck-Felder aufgeteilt, wobei die Farben die unterschiedliche Bodenbeschaffenheit des Golfplatze darstellen sollen, auf dem insgesamt 18 Spielbahnen zur Verfügung stehen. Von jedem der Sechseck-Felder stehen einem Spieler 12 verschiedene Schlagrichtungen zur Verfügung, 6 davon gerade und 6 diagonal. Die Abschlagfelder sind farbig markiert und mit Zahlen versehen, welche die Spielreihenfolge der Bahnen angeben.

Die Funktion der verschiedenen Golfschläger wird in dem Spiel von unterschiedlichen Würfeln übernommen. Es gibt 14 verschiedene Schläger (Würfel), wobei dann noch zwischen Anfänger- (weiße Würfel) und Fortgeschrittenenschlägern (grüne Würfel) unterschieden wird. Jeder dieser Würfelsätze enthält 4er, 6er, 8er, 10er, 12er und 20er Würfel sowie einen Würfel, der Doppelzahlen zeigt.

Folgende Landschaftsformen stellt der Spielplan dar: Fairway (hellgrün), Rough (dunkelgrün), Unkraut und Gehölz (braun), Bunker (gelb), Grün (gelbgrün) und Wasser (blau), wobei auf letzterem natürlich nicht gespielt werden kann. Für jede dieser Landschaften darf man nur bestimmte Würfel einsetzen, um dem Schwierigkeitsgrad des Geländes auch im Spiel gerecht zu werden.

Um das Spiel überhaupt spielen zu dürfen, muss man erst „Platzreife“ erlangen, d. h., die Spielregeln gelesen und verstanden haben. Als Bestätigung der erlangten Platzreife müssen vor dem Spiel 10 Testfragen beantwortet werden, welche die Mitspieler aus 40 vorhandenen Fragen am Ende der Spielregel auswählen können. Danach darf ein Anfänger mit den weißen Anfängerwürfeln am Spiel teilnehmen.

Bevor ein Spieler seinen Ball abschlägt, muss er seine beabsichtigte Richtung (Schlaglinie) angeben. In welche Richtung der Ball dann tatsächlich geschlagen wird, hängt vom Würfelergebnis ab (hierzu werden sowohl der Abschlags- als auch der Richtungswürfel geworfen).

Die Bahnen werden in der Reihenfolge ihrer Abschlagsziffern gespielt, wobei der Startspieler ausgelost wird. Nach dem Abschlag bis zum Einlochen ist immer der Spieler an der Reihe, dessen Ball am weitesten vom Loch entfernt zum Liegen kam, was auch dazu führen kann, dass ein Spieler mehrmals hintereinander am Zug ist. Den ersten Abschlag auf den jeweils folgenden Bahnen erhält immer der Spieler mit dem besten Ergebnis der vorausgegangenen Bahn.

Wie im Golfsport auch, besteht in Golfprofi die Möglichkeit, sein vorgegebenes Handicap zu verbessern, indem er im Laufe mehrerer Spiele versucht, die Anzahl seiner Schläge bis zum Einlochen geringer zu halten, als dies seiner Vorgabe entsprechen würde. Auf diese Weise sammelt er Punkte, deren Summe am Spielende mit Hilfe einer Umrechnungstabelle von seinem derzeitigen Handicap abgezogen wird. Je niedriger also das Handicap eines Spielers, desto höher wird seine Spielstärke. Je besser nun das Handicap eines Spielers ist, desto mehr zusätzliche Fortgeschrittenenwürfel (grün) und Chips (dafür gibt es eine sehr umfangreiche Liste) erhält er zu Spielbeginn, wobei die Chips dazu dienen, den Ballflug in Richtung der Schlaglinie zu korrigieren, falls die erwürfelte Richtung nicht den eigenen Wünschen entspricht. Das Handicap eines Spielers kann sich am Spielende jedoch auch verschlechtern, wenn der Spieler ein schlechteres Ergebnis erzielt, als dies seinem Handicap entsprechen würde. Allerdings müssen für eine Verschlechterung bestimmte Pufferzonen überschritten werden, so dass eine Verschlechterung nicht so schnell eintritt wie eine Verbesserung.

Für jedes Spiel wird pro Spieler eine sogenannte Score Karte ausgefüllt, auf welcher Datum, Name, Anzahl der bisherigen Wettkämpfe, das Handicap sowie die individuelle Vorgabe für jedes Loch des Spielers einzutragen sind. Zum Nachweis seines aktuellen Handicaps muss der Spieler seine letzte Score Karte vorzeigen, ansonsten wird er als Anfänger eingestuft. Auf der Score Karte werden dann auch während des Spiels die tatsächlich benötigten Schläge eingetragen. Außerdem gibt die Karte den sogenannten Stroke-Index vor, der sich auf den Schwierigkeitsgrad der jeweiligen Bahn bezieht. Auf der Score Karte werden auch Strafschläge notiert, wenn der Ball z. B. in ein Wasserhindernis fällt, über die Platzgrenze rollt etc.

Varianten: Man kann Golfprofi als Zähl- oder als Lochspiel spielen. Beim Zählspiel gewinnt der Spieler, der insgesamt die wenigsten Schläge benötigt hat, wobei bei einem Netto-Zählspiel zuvor noch das entsprechende Handicap des Spieler abgezogen wird. Beim Lochspiel wird pro Bahn gewertet – es ist also derjenige Spieler Sieger, der die meisten Bahnen gewonnen hat. Beim Netto-Lochspiel wird ebenfalls wieder das Handicap jedes Spielers berücksichtigt.

Für richtige Golfprofis gibt es dann auch noch Varianten wie Dreier- und Vierer-Zählspiel, Dreiball-, Bestball- und Vierball-Lochspiel, Vierball-Zählspiel, Bogey, gegen Par und Stableford.

Für den Fall, dass ein Wettkamp nach 18 Löchern noch nicht entschieden werden konnte, muss ein Extra Hole solange gespielt werden, bis ein Sieger feststeht.

Wenn Sie es geschafft haben, mit dem Handicap 0 in den erlauchten Kreis der Golfprofis einzutreten, sollten Sie sich den Gefallen tun, den Schwierigkeitsgrad des Spiels zu erhöhen. Davon sind das Einlochen und der Fade betroffen. Hierzu werden die Regeln wie folgt verschärft:

  1. Der Ball ist nur dann eingelocht, wenn er exakt das Feld trifft, auf dem sich das Loch befindet. Endet der Schlag auf einem Strich, der zum Feld des Lochs gehört, ist er noch nicht eingelocht. Er liegt dann neben dem Loch und man benötigt noch einen weiteren Schlag.
  2. Jeder Fade kostet einen Chip.

Wenn Sie diese etwas verschärfte Regel spielen, reduziert sich das Einlochen von außerhalb des Grüns auf ein realistisches Maß. Das gleiche gilt für die dann erzielten Ergebnisse einer Runde. Auch das Lochspiel gewinnt zusätzlichen Reiz.

Es handelt sich im Übrigen um die ursprüngliche Fassung des Regelentwurfs. Der Verlag hat sich aber für die abgeschwächte Form entschieden, um die Verbesserung des Handicaps zu erleichtern und dadurch die anfängliche Spielfreude zu steigern.

Albrecht Nolte (Autor)

 


Beachten Sie auch die Downloads für:

  • die „Score-Karte Deutsch“
  • Die Green-Karte aller 6 Greens. Sie kann als Vorlage benutzt werden, um die Löcher vor Beginn eines Flights zu bestimmen.

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Rezensionen

11. Okt. 03„GolfProfi“Internet Rezension bei www.ludozine.de
5. Okt. 03„GolfProfi“Internet Rezension bei www.hall9000.de
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